Veröffentlicht am 21. Mai 2025

Wie andere Branchen ist auch die Branche der EEE (Elektro- und Elektronikgeräte) voll und ganz in den ökologischen Wandel eingebunden. Nachhaltigere Wege einzuschlagen ist heute eine unbestreitbare ökologische Notwendigkeit, und dieser Ansatz wird durch immer anspruchsvollere regulatorische Vorgaben gefördert. Eines ist sicher: Die Transformation der EEE-Branche und die Einführung von Prozessen mit geringeren Auswirkungen müssen über die Einbindung aller Akteure erfolgen. Hersteller, Zulieferer, Händler, Installateure und Verbraucher: Alle haben eine Rolle zu spielen!
Um die Herausforderungen des ökologischen Wandels zu bewältigen, muss die Branche grundlegend umgestaltet werden. Dazu muss jeder Akteur, der direkt an der Wertschöpfungskette der EEE-Branche beteiligt ist, auf seiner Ebene Lösungen finden, die seine Auswirkungen verringern.
Die Branche der Elektro- und Elektronikgeräte ist von der Klimakrise mit voller Wucht betroffen. Zahlreiche Erwartungen richten sich daher in erster Linie an die Hersteller:
Diese Entwicklungen erfordern die systematische Erstellung vollständiger Ökobilanzen (LCA). Auf den Ergebnissen dieser Ökobilanzen kann das Ökodesign neuer Produkte aufbauen.
Mit dem AGEC-Gesetz unterliegen die Hersteller der EEE-Branche zudem neuen Vorgaben, die nachhaltige Produktion und nachhaltigen Konsum fördern: die Angabe des Reparierbarkeitsindex seit 2021, die Information über die Dauer der Software-Updates und der Haltbarkeitsindex.
Die Zulieferunternehmen der Hersteller in der EEE-Branche sind unverzichtbare Partner des ökologischen und energetischen Wandels. Als solche müssen sie ein Lastenheft mit wachsenden Anforderungen erfüllen: nachhaltigere Praktiken einführen und ihre Prozesse dekarbonisieren. Zulieferunternehmen werden immer häufiger aufgrund ihrer verantwortungsvollen Entscheidungen und ihrer Transparenz ausgewählt, sowohl in Bezug auf die verwendeten Materialien als auch auf die eingesetzten Logistiklösungen.
Die Händler sind wesentliche Glieder der Wertschöpfungskette der Elektro- und Elektronikgeräte. Auch sie haben eine Rolle bei der Dekarbonisierung der Branche zu spielen. Die Herausforderungen liegen für sie auf mehreren Ebenen: eine verantwortungsvolle Auswahl der Lieferanten, eine klare Information der Verbraucher und eine ethische Empfehlung bedarfsgerechter Lösungen.
Ganz nah an den Verbrauchern stellen die Installateure die Verbindung zwischen dem vor- und dem nachgelagerten Teil der Wertschöpfungskette der EEE her. Auch von ihnen wird daher ein vorbildliches Engagement erwartet: eine wirksame Beratung der Endverbraucher und die Berücksichtigung der Umweltindikatoren.
Parallel zu den regulatorischen Entwicklungen werden die Erwartungen auf Seiten der Verbraucher deutlicher und stärker. In Frankreich betrachteten laut einer Umfrage des UNDP bereits 2021 drei Viertel der Bürgerinnen und Bürger den Klimawandel als globalen Notstand. Ein großer Teil der Verbraucher ist daher bereit, seine Kauf- und Nutzungsgewohnheiten zu ändern, im Sinne eines dreifachen Ansatzes aus Reduzierung, Wiederverwendung und Recycling.
Das Aufkommen neuer Akteure bestätigt diesen Trend: Verkauf aufbereiteter Geräte, Reparatur vor Ort oder aus der Ferne, Spendenplattformen usw. Die Verbraucher verfügen dank neuer Kommunikationsstandards über immer mehr Werkzeuge, um verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen: Reparierbarkeitsindex, Haltbarkeitsindex, Angabe der THG-Emissionen durch Internet- und Mobilfunknutzung.
Im Umfeld der direkten Akteure der Wertschöpfungskette der EEE spielen weitere Akteure eine wichtige Rolle, damit die Branche ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen kann.
Die Rolle von Beratungsunternehmen und Planungsbüros besteht insbesondere darin, die Branche wirksam durch Analysen und Empfehlungen mit hohem Transformationswert zu begleiten: Wirkungsmessungen und Optimierungsempfehlungen, Weiterentwicklung der Produktionsstrategie durch Ökodesign usw.
Bei Qweeko bieten wir so allen Akteuren der EEE-Branche konkrete Lösungen, fördern die nachhaltigsten Entscheidungen und begleiten sie hin zu umweltfreundlicheren Verfahren.
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